Wälder als Lösung beim Kampf gegen die Erderwärmung

Die Kohlenstoffdioxid-Speicherkapazität eines Baumes ist sehr unterschiedlich und variiert je nach dessen Art, Alter, Holzdichte und Wachstum sowie externer Faktoren wie Klima, Bodenqualität und Wasserversorgung. Tropische Wälder sind aufgrund ihres schnellen Wachstums wichtige CO­­2 Absorber, da sie im gleichen Zeitraum mehr CO­­2 aufnehmen und speichern können, als Bäume in Europäischen Ländern.

Das IBFlorestas in Brasilien pflanzt deswegen verschiedenste, einheimische Bäume sowie afrikanischen Mahagoni im Bundesstaat Paraná an um aktiv gegen die Auswirkungen des Klimawandels vorzugehen. Ein Mahagoni-Baum erreicht in 20 Jahren einen Durchmesser von 50cm und bindet dabei in etwa 0,14t CO­­2. Danach kann er zu verschiedenen hochwertigen Gegenständen, wie beispielsweise Arbeitsplatten, Parkett, Instrumenten oder Booten weiterverarbeitet werden. Somit werden gleichzeitig native Bäume geschont. 

Wälder sind eine Lösung beim Kampf gegen die Erderwärmung, da sie bei der Reduktion des Treibhauseffektes eine wichtige Rolle spielen. Dies hat mehrere Gründe:

1. CO­­2 wird von Bäumen durch die Photosynthese aufgenommen und über lange Zeit gespeichert.

2. Dieser Effekt wird verlängert, wenn das Holz weiterverwendet wird und der Kohlenstoff somit festgesetzt und nicht, durch beispielsweise Verbrennung, wieder in die Atmosphäre abgegeben wird.

3. Durch die Verwendung von Holz werden andere Materialien eingespart, für deren Herstellung erneut CO­­2 ausgestoßen werden würde.

Das Verbreitunsggebiet des atlantischen Regenwalds wurde durch Abholzung in den letzten Jahren stark dezimiert
Das Verbreitunsggebiet des atlantischen Regenwalds wurde durch Abholzung in den letzten Jahren stark dezimiert